Jahr 1629

Im Auftrag der Puritanischen Gesellschaft verließen im Monat April zwei Schiffe Liverpool, um Siedler aus England nach Nord-Virginia zu bringen: Die Maiflower und die Seaflower.
Keines dieser beiden Schiffe erreichte das vorgesehene Ziel: Die Maiflower kam am 27. November in Massachusetts an und die Seaflower im September unter dem Kommando von Elfrith auf der Insel San-Andres. Man erforschte diese Insel drei Monate lang, aber man fand keinen Ort, an dem es genug Wasser gab. Und so segelte man weiter nach Norden bis nach Catalina, der heutigen Insel Providencia.

So kamen die ersten englischen Puritaner an und gründeten den Ort „Westminster", den wir heute „altes Dorf" nennen.
Elfrith kehrte mit der Nachricht nach England zurück, dass er ungenutztes Süßwasser gefunden habe, ein sehr fruchtbares Land, auf dem feines Zedernholz wachse, Manzanillo-Bäume, der Palo de Hierro und Mangroven...

Weil es ein so reiches Land sein sollte, dass es in einem Jahr so viel Naturprodukte hergab wie Nord-Virginia oder die Bahamas in sieben, baten die Siedler die Puritanische Gesellschaft um Erlaubnis, in Providencia bleiben zu können, aber auch, die Insel befestigen zu dürfen, um spanischen Angriffen zuvor zu kommen, denn die Insel gehörte nicht zum englischen Kolonialreich.
Im Nordosten fand man 5 – 6 verlassene holländische Häuser, deren Existenz man sich nicht erklären konnte. (1)
Die Zahl der puritanischen Inselbewohner stieg an bis auf 1000 weiße Männer, 40 Frauen und einige Kinder.

(1) 1606 bauten Spanier, Engländer und Holländer eine Holzfabrik. Bei der Auflösung, blieben die Holländer auf der Insel. Die Puritanische Gesellschaft erreichte, dass diese Ausländer nicht an der neuen Gesellschaft teilnehmen durften, um Konflikte zu vermeiden.
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