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Heidelberger Schulgeschichten

  • Die Anfänge
    Eines der am wenigsten drängenden Probleme zur Zeit der Heidelberger Stadtgründung im 12. Jahrhundert war der Aufbau von Schulen. Im kras­sen Gegensatz zur römischen Tradition, die im Zeitalter der Völkerwan­derung rasch zerfallen war, galt Bildung im Mittelalter der weltlichen Oberschicht als nicht besonders erstrebenswert
  • Bürger und Bauern
    Vom 11. bis zum 14. Jahrhundert ist in ganz Mitteleuropa ein enormes Städtewachstum zu verzeichnen. Während um das Jahr Tausend 200 bis 300 Städte in Mitteleuropa geschätzt werden, sind es Ende des 15. Jahrhun­derts 4000, darunter allerdings 2800 Orte unter 1000 Einwohner...
  • Das 18. Jahrhundert
    Bürger und Bauern, die als Untertanen gehalten werden sollten, konnten - vor allem bei materieller Not - wenig Bildungsbeflissenheit ent­wickeln. Das rächte sich im 18. Jahrhundert, als eine bessere Volks­bildung allmählich auch für die wirtschaftliche Entwicklung wichtiger wurde...
  • Das 19. Jahrhundert
    Bei aller - auch von den deutschen Dichtern mitgetragenen (32) - päd­agogischen Aufbruchsstimmung darf man nicht vergessen, dass als Erblast des 18. Jahrhunderts der stete Blick "nach oben", zum staatlichen Ent­scheidungsträger hin, weiterlebte. Mehr Wissen für das Volk sollte auf keinen Fall zu "Aufruhr" führen...
  • Das 20. Jahrhundert
    Am Beginn und in der Mitte unseres Jahrhunderts stehen zwei Ereignis­se, die auch in der pädagogischen Diskussion eine Rolle spielen: Der Erste und der Zweite Weltkrieg. Sowohl die Kriegsjahre von 1914 bis 1918, als auch die von 1939 bis 1945 hatten Folgen für die Schulentwicklung...
  • Die Lehrerschaft des Heidelberger Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums in der Zeit des Nationalsozialismus
    "Schluß mit dem verkalkten Paukersystem. Wir revolutionieren die Schule." Mit dieser Schlagzeile erschien das badische Kampfblatt der NSDAP ("Der Führer") am 23. Juni 1934, kurz vor dem sog. Röhm-Putsch...
  • Schülerunruhen am Kurfürst-Friedrich-Gymnasium im Jahre 1968
    "Einen 'nächtlichen' Sturmangriff erlebte das Kurfürst-Friedrich-Gym­nasium am späten Donnerstagabend. Die schwere Glastür im Innenhof konnte dem Protest von rund 150 Schülern und Studenten gegen ein schwebendes Ausschlussverfahren, das über drei ehemalige Mitglieder der Schülermitverwaltung verhängt worden ist, keinen Einhalt gebieten.